Wats, Fruit Shakes und Night Markets

Heute bekommt ihr mal ausnahmsweise einen Blogeintrag weder von Jessi noch von Ramona, sondern von mir – der Gastreisenden – Sarah 🙂

Wie schon berichtet haben wir uns von Hong Kong gemeinsam per Flug nach Chiang Mai, in Thailand, begeben. Was sich als spektakuläreres Ereignis herausstellte, als erwartet.
Hier ein kleiner Tipp nebenbei: Wenn ihr aus Thailand ausreist, überprüft in eurem Pass, ob ihr auch wirklich einen Departure-Stempel bekommen habt. So wies aussieht, sind nämlich manche Grenzmitarbeiter nicht in der Lage, ihren Job ordnungsgemäß auszuführen.
Moral der Geschichte war jedenfalls, dass Jessi beim Ausreisen aus Bangkok nie einen solchen Stempel erhalten hat, sodass die netten Mitarbeiter an Chiang Mai’s Grenze nun dachten, Sie hätte Thailand nie verlassen.
Ich wurde also brav durchgewunken während Jessi und Ramo double und triple gecheckt wurden und dann mit Sondernotizen im Pass auch endlich einreisen durften. (Juhu)

Tipp #2: Sucht euch einen Taxifahrer, der den Weg kennt.
Da unser Taxifahrer den Weg zum Hostel leider nicht kannte, spielte Jessi per Handy-GPS Navigator und wir fragten irgendwelche Leute und fanden nach etlicher Verfahrerei dann auch endlich unser Hostel. Welches, trotz unserem 10-Betten-Schlafsaal, ein echter Glücksgriff war. Super nette Besitzer (und Mitbewohner), extrem sauber, gratis Wasser und – jetzt kommts – einen gratis Netflix-Zugang 😉

Dort angekommen, richteten wir uns erstmal gemütlich ein und entschieden dann Abends auf den Nahe gelegenen Night Market zu gehen. Ein kleiner Markt, der jeden Abend entlang der Straße aufgebaut wird. Hier gibt es alles was das Herz begehrt, von klassischen Thailand Souvenirs, über Essen, bis hin zu Live-Musik.

Am nächsten Tag nahmen wir uns dann vor, ein wenig den Stadtkern zu erkunden und es uns einfach gut gehen zu lassen. So gingen wir erst in ein leckeres kleines Restaurant und gönnten uns anschließend eine 1 1/2-stündige Foot-Hand-Head-Massage (hier nochmal ein kleines Dankeschön an unsere Hostelbesitzer, welche uns Lila’s Thai Massagen empfohlen haben – das war definitiv der beste Rat des Tages).
Ausklingen ließen wir den Abend dann in der extrem genialen THC- Rooftop-Bar (Top-Empfehlung des Tages #2: Ein fettes Danke an Ramos Freundin Gabriele)

Am nächsten Tag schloss sich uns unser neuer Mitbewohner Jonas (ebenfalls deutsch) an. Ramo schlüpfte dann ganz fleißig in die Rolle des Tourguides und führte uns mit ihrer Walking-Tour zu gefühlt jedem Tempel der Stadt. An einem Tempel waren die Büsche sogar in Elefantenform gestutzt (jaa tausend wunderschöne Tempel gesehen und das bleibt mir in Erinnerung)..
Was mir ebenfalls in Erinnerung blieb, war der absolut köstliche Nutella-Banana-Rotee (eine Art Crepe), den wir am Straßenrand vertilgten – ja liebster Rotee, ich träume immer noch von dir 🙂
Wir haben übrigens auch ein richtiges Mittagessen zu uns genommen, welches hier aber nicht weiter erwähnenswert ist.

Nach diesem durchaus anstregenden Mittag verdienten wir uns dann im Hostel erstmal eine Folge Hart of Dixie zur Entspannung. Am Abend wurden wir noch von Mitbewohner John (aus Brasilien) eingeladen, ihn und Andere später in eine Backpacker-Bar zu begleiten. Wir sind dann noch schnell auf den Night-Market, um etwas zu essen und die Live-Musik zu genießen und haben uns dann anschließend mit den Backpackerbekanntschaften John, Jonas und Matteo (aus Kanada) auf den Weg zu besagter Bar “Zoe in Yellow” gemacht.

Folgenden turbulenten Abend fasse ich nun in so wenigen Sätzen wie möglich zusammen:
Ankunft in Zoe in Yellow. Wir schließen uns noch mehr Leuten an, von deren Namen ich mich nur noch an Robin und Damien aus Holland erinnern kann. Wir genießen den Abend. Die Bar schließt um Mitternacht. Wohin jetzt? Robin kennt da so ‘nen Club. Gut, dann also zu siebt mit 2 Tuk Tuk’s weiter ins “Spicey” (ja, das Tuk Tuk war so eng, dass ich Jonas auf meinem Schoß transportieren musste). Spicey, zwar voll aber cool, schließt aber auch schon um ehm 2? Weiß keine genauen Zeiten mehr 🙂 Also auf zur nächsten Location “Livingroom”. Hier werden meine Sätze nun noch kürzer. Livingroom = illegale Prostituierten-Ladyboy-Bar, bei der man mit Taschenlampe durch ein halb offenes Rolltor, unter häufigem psst-Sagen des “Türstehers”, hineingewunken wird. Mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen. Welch ein Abend 🙂

Da wir es am nächsten Tag ruhig angehen lassen wollten, verbrachten wir den Vormittag im Hostel (hauptsächlich damit, zu schlafen) und buchten für den Abend einen Kochkurs, um die thailändische Küche mal etwas näher kennen zu lernen.
Wir wurden dann am späten Nachmittag abgeholt und gemeinsam mit unserer Gruppe auf den Markt gefahren, um zu lernen welche Lebensmittel hier in Thailand essentiell sind. Später gings dann weiter auf die Farm, auf der der Kurs stattfand.

Eigentlich hasse ich Kochen, aber ich muss gestehen, für mich war dieser Abend echt ein Highlight. Die Farm war wirklich unglaublich schön, das Essen extrem lecker und sogar das Zubereiten hat, dank unserer einzigartigen Kochlehrerin Nuk, unendlich Spaß gemacht.
Ein Kochkurs im Mama Noi kann ich also wirklich jedem Chiang Mai-Bereisenden ans Herz legen. Es lohnt sich (und kostet auch nur 20€, dafür dass man gemästet wird :D)!
Außerdem gibt es auf der Farm tausend kleine Hunde, die ein jedes Tierliebhaberherz (wie bspw. Jessicas) höher schlagen lassen.

Tag 5 in Thailand verbrachten wir dann mit einem netten “Taxi”fahrer, der uns den ganzen Tag über zur Seite stand. So fuhren wir zuerst zum Wat Phra That Doi Suthep – kurz: ein Tempel.
Nach ca. 300 Stufen hat dann aber mein Krüppel-Knie (ja, ich bin natürlich mal wieder verletzt) gestreikt und ich lies Ramona und Jessica die restlichen Stufen bis hin zum Tempel alleine weitergehen. Während Sie in der Pracht des Goldtempels standen, genoss ich also ein kleines Pläuschchen mit unseren Kochkurs-Bekanntschaften, welche ich zufällig wiedertraf 🙂
Später gings dann mit unserem Taxi weiter zum “Grand Canyon” – kein Vergleich zum eigentlichen Grand Canyon 🙂
Hier konnten wir für ein paar Stunden gemütlich schwimmen und versuchen ein wenig braun zu werden. Was bei manchen Menschen besser klappt, als bei anderen 🙂
Wie fast jeden Tag, verbrachten wir den Abend wieder auf unserem bekannten Night Market und gingen danach brav ins Bett..

Am nächsten Morgen brach dann schon unser letzter Tag in Thailand an – Heiligabend! Natürlich wollten wir diesen Tag so richtig genießen, wenn wir ihn schon nicht mit unseren Liebsten verbringen konnten.
Weihnachtswunsch #1 von Jessi wurde dann als erstes von der Tagesliste abgehakt: ein Katzencafe. Ziemlich einzigartige Erfahrung. Aber da die Katzen alle nicht im geringsten aufdringlich waren, war es auch ziemlich cool sein Green Tea Eis zu essen während man mit kleinen Kätzlein spielt 🙂
Tagespunkt #2 war dann (mal wieder) eine Thai Massage. Und um den Tag so richtig schön ausklingen zu lassen gingen wir abends noch ein letztes Mal auf den Night Market und gönnten uns dort ein halbstündiges Fish Spa. Sehr komische Erfahrung, aber wenn man sich nach ein paar Minuten erstmal daran gewöhnt hat, ist es eigentlich richtig cool. Wer auf seiner Reise also babyweiche Füße möchte, sollte sich trauen.

So nahm also unser letzter Tag in Chiang Mai ein Ende und wir legten uns ein letztes Mal in unserem Thai Thai Hostel schlafen 🙂

Für mich war Thailand auf jeden Fall eine super schöne Woche. Chiang Mai ist zwar leider schon sehr touristisch aber immerhin kommt man so ohne Probleme mit seinen Englischkenntnissen weiter 🙂 Die Menschen hier sind einfach super nett und ich würde jedem Thailandfan empfehlen nach Chiang Mai zu kommen, wenn er nicht im Trubel der bangkoker Großstadt untergehen will 🙂

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