Chengdu

Unser nächstes Ziel in China war Chengdu: die Stadt der Pandabären. Da wir von der Reise etwas angeschlagen waren, entschieden wir uns einen Tag lang einen Gang runter zu schalten.

Wir gingen gemütlich Essen kaufen und schauten ein bisschen Fernsehen.

Tianfu Square

Am nächsten Tag entschieden wir uns abends den berühmten Tianfu Square anzusehen, das Herz der Stadt. In der Mitte befindet sich die Mao Zedong Statue, die die Stadt überblickt.

Der Tianfu Square war jahrelang nur eine Baustelle aber seit 2009 strahlt der Platz in neuem Glanz mit Wasserfontänen und schönen Gartenanlagen.

Wir genossen die abendliche Umgebung und aßen noch einen Lava Cake bei Grandmas Kitchen.


Research Base of Giant Panda Breeding

Am nächsten Tag besuchten wir nun endlich das Wahrzeichen von Chengdu, die Research Base of Giant Panda Breeding.

Die Panda Base ist 1987 gegründet worden und hat mit 6 aus der Wildnis befreiten Großen Pandas angefangen.

Bis 2008 waren bereits 124 Große Pandas in der Base.

Früh morgens aufgestanden kamen wir in den Vorzug den Pandabären bei der Fütterung mit Bambus zuzusehen. Nach ihrer Fütterung sind die Pandas erstmal sehr müde und schlafen den übrigen Tag ausgiebig. Daher bietet es sich an, vor der Fütterung da zu sein um aktive Pandas zu erleben, so wie wir es gemacht haben.

Wir hatten das große Glück das wir zur richtigen Jahreszeit da waren, da wir von 5 kleinen Baby Pandas begrüßt worden sind. Leider sind die Chinesischen Touristen oft sehr laut (obwohl tausend Schilder eindeutig darauf hinweisen, dass Pandabären laute Geräusche verabscheuen) und schrecken die Pandas dadurch oft von den Besuchern davon.

Die Parkanlage erinnert stark an einen Zoo aber die Außengehege sind groß und die Pandas wirken als würden sie sich sehr wohl fühlen.

Leider konnten wir keinen Blick auf die Roten Pandas erhaschen. Ob es daran lag, dass wir sie im Gehege nicht entdeckt haben oder diese gerade überhaupt nicht draußen waren, konnten wir nicht heraus finden.

Am Schluss haben wir im ersten Stock des Pandabären Museum noch eine Schmetterling Ausstellung entdeckt, die auch sehr faszinierend war obwohl manche Auslagen schon etwas herunter gekommen wirken und allgemein aufgespießte Schmetterlinge nicht nur positive Emotionen hervor rufen. Trotzdem war es sehr interessant zu sehen, wie viele unglaublich schöne und außergewöhnliche Schmetterlinge existieren.


Leshan Giant Buddha

Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Highspeed Train nach Leshan. Unsere erste Erfahrung mit dem Highspeed Train war überaus positiv. Die Züge sind sehr sauber und wirken allgemein wie ein Flugzeug. Zugbegleiterinnen, die wie Stewardessen gekleidet sind, bieten während der Fahrt Drinks und Snacks an und die Sitze sind ebenso winzig wie in einem Flugzeug, bieten aber mehr Beinfreiheit.

Nach einer Stunde befanden wir uns dann bereits in einem der anliegenden Orten von Chengdu, nämlich Leshan. Nach einer 45 minütigen Busfahrt, die uns nur 1¥ gekostet hat, standen wir vor dem Eingang des Giant Buddha.

Im Bus trafen wir auf eine sehr nette chinesische Dame, die als Touristenführerin in Chengdu arbeitet und die uns verraten hat, dass ab 1. Dezember, das 20 Jährige Jubiläum des Giant Buddha als UNESCO Weltkulturerbe gefeiert wird und wir dadurch nur die Hälfte des Eintrittpreises bezahlen müssen.

Beschwingt von diesem Schnäppchen machten wir uns auf die Stufen bis zum Buddha im Schnelltempo zu erklimmen. Oben angekommen, war er dann vor uns: ein rießen Kopf ragte vor der Absperrung hervor. Der Giant Buddha von Leshan ist 72 Meter hoch und wurde 713 in der Tang Dynastie angefangen zu bauen und 803 fertiggestellt. Über 90 Jahre haben die Menschen gebraucht, dieses architektonische Wunder fertigzustellen.

Der Giant Buddha ist unglaublich beeindruckend und vor seinen Füßen zu stehen war eine der tollsten Erfahrungen, die wir auf dieser Reise bisher gemacht haben.
Am Fuß des Buddhas wurden wir auch wieder selbst zur Attraktion und durften ein paar Schnappschüsse über uns ergehen lassen. Wir lernten aber auch eine sehr nette koreanische Schulklasse kennen die sich darüber gefreut haben, mit uns ein Foto zu machen. Diese Erfahrungen sind auch immer etwas Besonderes. Etwas skurril aber durchaus erheiternd.

Abends wieder in Chengdu angekommen sahen wir uns noch die bekannte Anshun Brücke an, die besonders nachts ihre Schönheit entfaltet.
Nachdem wir ausgiebig Fotos geschossen haben, wollten wir ganz gemütlich mit der Metro zurück fahren. Leider mussten wir feststellen, dass die Bahnen nicht mehr fahren. Da mein Handy Akku bereits den Geist aufgegeben hat und Ramonas ebenfalls, standen wir nun da. Ohne Plan wo wir genau sind und ohne chinesische Sprachkenntnisse. Schlauerweise hatte Ramona heute eine Karte vom Hostel bei sich, die wir dem Taxi Fahrer zeigen konnten und der uns für 15¥ schnell nach Hause fuhr.

Erschöpft schliefen wir dann ganz schnell ein.


Wenshu Monestary und Flug nach Changsha

Als letzte Attraktion in Chengdu stand die Wenshu Monestary auf unserem Plan.

Das Kloster steht für schöne Gärten und ruhige Hallen und Besucher können bei einer Tasse Tee, die ruhige Atmosphäre bei lokaler Musik genießen.

Nachdem wir das Kloster ausgiebig erkundetet haben, suchten wir nach einem Elektroladen, da wir auf der Suche nach einer Powerbank waren.

Leider ist dieses Vorhaben schnell gescheitert, da Elektro Läden in China eher einer Schwarzmarkt Messe gleichen.

Etwas gestresst von dem Gesuche nach dem Elektroladen, kamen wir unter Zeitdruck bei der Anreise zum Flughafen. Glücklicherweise ist alles noch gut gegangen. Wir kamen rechtzeitig zum Flug und waren dann abends in Changsha.

Mit dem Shuttle Bus ging es dann direkt vor das Hostel. Dieses bestand eigentlich aus einer WG, die ihre übrigen Zimmer in Schlafsäle umgebaut haben.

Glücklicherweise lernten wir dort einen Chinesen kennen, der ebenfalls am nächsten Tag nach Wulingyuan (Zhangjiajie) fahren und uns mit zur Bus Station nehmen wollte.

Abends machten wir uns dann schnell bereit für die Weiterreise und schliefen noch ein paar Stündchen.

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